DE REBUS

Auf dieser Non-Cycling Seite finden Sie Antworten auf die großen Fragen, und Erläuterungen zu den großen Themen des Lebens

Ist das Glas nun halb voll, oder was?

Diese Frage ist leicht beantwortet: je nachdem.
Befüllt man ein leeres Glas bis zur Hälfte, dann ist es halb voll.
Trinkt man von einem vollen Glas die Hälfte, dann ist es halb leer.
Merke: auf die Tendenz kommt es an

Und was ist mit dem Huhn, dem Ei, dem Huhn?

Diese Frage ist leicht beantwortet.
Natürlich war das Ei zuerst da. Aus diesem Ei schlüpfte schließlich das Huhn.
Das Ei aber wurde gelegt von einer Kreatur, die evolutionär eine kleine Stufe vor dem Huhn stand, okay?

Der Tod im Sandkasten

Wir haben also erkannt, dass alles aus einem hervorgeht, sich unsere Vielheit aus einer Singularität entwickelt hat. Daher gibt es eigentlich keinen Dualismus, also kein ‚ich und du‘ oder ‚ich und die Umwelt‘, ‚Mensch und Natur‘. Wir sind unterschiedslos eins mit unserer Umwelt. Und daher besteht letztlich kein Unterschied zwischen Leben und Tod, da sich die ‚Substanz‘ nicht ändert sondern nur die Form und ihr Zustand. Da sich aber im Laufe der Evolution in der Struktur des Menschen der Instinkt zum Erhalt der Form (des lebendigen Zustands) gebildet hat, empfindet er es als Bedrohung, wenn dieser Zustand in Frage gestellt wird – wenn sich die Form ändert oder gar auflöst. Todesangst. Hätte sich diese Angst vor dem Tod nicht entwickelt, würde der Mensch keine Anstrengung unternehmen seine Form aufrecht zu erhalten und seine Existenz wäre gefährdet, und die ganze Evolution wäre umsonst gewesen. Es bedarf also der Todesangst. Andererseits ist sie bedeutungslos, wenn man sich als Teil des Ganzen begreift. Also Selbstlos. Denn erst das Selbst, bzw die Empfindung des Selbstseins, das Selbst-Bewußtsein trennt einen vom Ganzheitsbewusstsein.

Setzt man den Sand eines Sandkasten als Ganzes, so sind die Sandkuchen und Sandburgen wie das Selbst etwas eigenes, aber doch auch erkennbar Teil des Ganzen.

Drischt nun ein zorniges Kind, dem der Wunsch nach Eiscreme verwehrt wurde auf Sandkuchen und Sandburgen ein, so dass diese sich auflösen und wieder mit dem Rest des Sands vereinigen, so hat das gar nichts dramatisches an sich. Ebenso verhält es sich mit dem Tod des Menschen und seiner Todesangst.

Ich, der ich das schreibe, bin ja selbst Teil des Ganzen, oder besser, ich bin das Ganze (denn wenn man sich als Teil bezeichnet, dann setzt man sich ja in ein dualistisches Verhältnis zum Ganzen). Ich bin also das Ganze, das über sich selbst reflektiert. Die Singularität hat sich in schier unendlich viele Teile geteilt, die sich dann (im Laufe der Evolution) so zusammensetzten, dass sie in der Lage sind über sich selbst zu reflektieren.
Korrektur: natürlich bleibt eine Singularität eine solche, und teilt sich nur oberflächlich betrachtet in ’schier unendlich viele Teile‘, denn ansonsten wäre es ja keine Singularität. So, wie ein Blatt Papier, das man zerknüllt und wieder etwas entfaltet. Man sieht eine Anhäufung von Falten, und doch ist es ein einzelnes Blatt Papier.

Eine der gewichtigsten Fragen der Gegenwart…

….ist es sinnvoll ein E-Bike zu fahren? Jeder kennt die Antwort insgeheim, nur wenige gestehen es sich ein: nein, ist es nicht. E-Bikes sind der allergrößte Schwachs…., ach, was reg ich mich auf, ändert ja doch nichts.